Teuer Fußball gucken
Mal was für lange Abende: Die BBC hat eine Übersicht über die billigsten und teuersten Eintrittskarten im englischen Profifußball zusammengestellt – angefangen mit den Dauerkarten. Das ist manchmal schon ziemlich heftig – nicht nur bei den Londoner Vereinen. Zwar toppt Arsenal, wo die billigste Dauerkarte stolze 985 Pfund (über 1200 Euro) kostet, die Liste, aber auch Provinzclubs wie Southampton, Norwich oder Sunderland verlangen ihren Fans einiges ab.
Allerdings haben die Engländer mit hohen Eintrittspreisen ihre Erfahrung: Auch zu den großen Galoppmeetings in Ascot, York oder Cheltenham wird der Besucher für einen gescheiten Platz oft 50 Pfund oder mehr los.
Lobenswerter Weise hat der Übersteiger, das Fanzine des St. Pauli, einen Überblick über die Preise in Deutschland zusammengestellt, Erläuterungen dazu hier.
Da kann man schön vergleichen, ein Fazit: Deutschlands schönstes Stadion ist auch eines der teuersten. Und die Preise haben in Deutschland angezogen, obwohl ein Stadionbesuch dank der Stehplätze immer noch preiswert ist.


Darum beneiden uns viele englische Fußball-Fans: Stehplätze. Die gibt es in England offiziell nicht mehr, aber wenn ich manche Übertragung sehe, dann stehen viele Fans dennoch, obwohl sie eigentlich sitzen sollten. Ist in Dortmund auf der Südtribüne bei internationalen Spielen ebenso.