Montag, 8. Juli 2013
Das Derby und die falschen Schlagzeilen
Eigentlich müsste dieser Text den „Helden von Hamburg“ gewidmet sein. Jockey Andrasch Starke etwa – der Erfolg mit Lucky Speed war der sechste Derbysieg des Reiters. Und der vielfache Champion-Jockey bewies erneut eindrücklich, dass keiner den Derby-Kurs in Hamburg-Horn besser reitet als er. Manchmal habe ich den Eindruck, dass Starke jeden einzelnen Grashalm und jede unebene Stelle dort kennt. Lucky Speed bescherte er jedenfalls ein optimales Rennen und weil der Silvano-Sohn zudem ein hochveranlagtes Pferd ist, triumphierte er an diesem Tag.
Eigentlich wäre es auch mal an der Zeit, Trainer Peter Schiergen zu würdigen. Schon als Jockey war er „Mister Zuverlässig“. Andere ritten spektakulärer, Schiergen war aber viel effektiver und machte kaum Fehler. Als Trainer setzte er diese Erfolge nahtlos fort. Natürlich hatte er immer tolle Pferde im Stall, aber es war definitiv nicht einfach, einer Legende wie Heinz Jentzsch zu folgen.
Aber Schiergen meisterte dies in seiner unaufgeregten Art ohne größere Turbulenzen – so wirkte das zumindest nach außen. Und auch als die Schlenderhaner Pferde den Stall verließen, kompensierte er diese nicht leichte Situation ohne große Schäden.
Andere sind lauter, der einstige Rekordjockey aber bleibt bescheiden und liefert Jahr für Jahr beständig gute Ergebnisse ab. Zudem bildet er mit Andrasch Starke quasi das Dreamteam des deutschen Turfs. Danedream war die große Belohnung für das ganze Schiergen-Team. Es war der vierte Derbysieg für den Trainer; als Jockey blieb ihm ein Erfolg im Rennen der Rennen bekanntlich verwehrt.
Natürlich sollte man auch noch andere Pferde würdigen, die an diesem Tag ein großes Rennen liefen: Etwa Tres Blue, kurz sah es nach einem Derbysieg des französischen Gasts aus, doch dann kamen Starke und Lucky Speed mit eben letzterem. Oder Nordvulkan, der das Rennen seines Lebens lief und den ich in der Vorschau noch etwas despektierlich als „Feldfüller“ bezeichnet habe.
Selbstverständlich muss auch diese Kolumne gelobt wurden, denn unsere Tipps wurden Erster und Zweiter. Und dass, obwohl der Autor eigentlich eine ziemlich heftige Wettflaute durchleidet.
Also alles nur Friede, Freude, Eierkuchen in Hamburg-Horn? Wenn da nicht das dritte Rennen am Samstag gewesen wäre, das in den einschlägigen Foren bei Facebook deutlich mehr Resonanz als das Derby bekommt. Ein ganz normales Hürdenrennen, das Ergebnis ist bekannt: Zwei tote Pferde, ein verletzter Jockey nach einem Unfall, den ich in dieser Brutalität noch nie erlebt habe. Eigentlich hätte man das Rennen abbrechen müssen – schon zu Beginn, weil die drei reiterlosen Pferde für Behinderungen sorgten. „Mein Gott, springen die schlecht“, dachte ich noch und dann fielen auch bereits die Pferde an der ersten Hürde. Der Versuch, sie einzufangen, misslang. Sie drehten in die andere Richtung und krachten dann in die anderen Teilnehmer.

Katastrophe
Im Blickpunkt der Kritik danach: die Rennleitung. Ein Abbruch sei in der Kürze der Zeit nicht möglich gewesen, argumentierten die Verantwortlichen in Person von Dr. Peter Tasch später. Ob das richtig ist, weiß ich nicht – allerdings waren die Verantwortlichen auf so ein Szenario nicht vorbereitet. Es war eine Verkettung unglücklicher Zustände, die zur Katastrophe führten.
Wenn ich auf der Bahn gewesen wäre, wäre ich nach Hause gegangen. Die Lust auf Pferderennen war mir jedenfalls vergangen. In Hamburg machten die Verantwortlichen bekanntlich weiter.
Und danach war die Diskussion um die Hindernisrennen mal wieder voll entbrannt. Bekanntlich bin ich ein großer Anhänger dieser Spielart. Gut geschulte springende Pferde sind ein Genuss, für mich sind die Top-Rennen in England und Irland die hohe Kunst des Galopprennens.
Natürlich sind die Kurse dort auf diese Zwischenfälle vorbereitet. Wenn dort Pferde ihre Jockeys abwerfen oder fallen, laufen sie reiterlos mit. Das führt zwar manchmal auch zu haarigen Situationen, wenn sie andere Teilnehmer behindern. Aber die Kurse bieten Fluchtwege an, zudem weiß das Personal, was es machen soll. Der Versuch, die Pferde einzufangen, führte ja in Hamburg gerade zur Richtungsänderung und damit zur Katastrophe.
In Hamburg löst man das Problem, in dem man zukünftig auf Hindernisrennen verzichten will. Das ist ein weiterer Todesstoß für den deutschen Hindernissport, wobei ich ihn in dieser Form auch nicht brauche. Es ist ein Teufelskreis: Zu wenig Rennen bedeuten auch zu wenig Praxis für Ross und Reiter. Das Ergebnis sind leider solche Rennen.
Eine Analyse der Ereignisse soll es für die Öffentlichkeit nicht geben – so habe ich das zumindest verstanden. Am besten löst man ein Problem, in dem man es ignoriert, so die Logik der Verantwortlichen. Das ist definitiv der falsche Weg.
Immerhin war der Galopprennsport auch in Medien vertreten, die ansonsten kein Wort über das wichtigste Rennen des Jahres geschrieben haben. So ist das leider heute, ich könnte auf diese Art von Schlagzeilen gut verzichten.



Mittwoch, 3. Juli 2013
Lucky Speed und der Franzose
Letzten Samstag standen sie noch mit lukrativen Festkursen in der Racebets-Liste für das Deutsche Derby 2013 am Sonntag in Hamburg-Horn: Trading Leather und Galileo Rock. Dann kam das irische Derby, es siegte Trading Leather vor Galileo Rock und schon waren die zwei Hengste natürlich keine Kandidaten mehr für das deutlich prestigeärmere Deutsche Derby. Und meine Wette im Vorfeld auf Trading Leather ging verloren.
Auch in Deutschland schwanden einige Hoffnungen schon im Vorfeld. Besonders den Stall von Trainer Andreas Wöhler traf es: Chopin wurde nach seinem durchaus achtungsvollen Lauf im englischen Derby aus dem Rennen genommen, weil 2400 Meter doch zu lang sind. Der lange hoch gehandelte Nuntius bekam die Rote Karte nach seinem enttäuschenden Laufen in der Union. Dann verletzte sich zu allem Überfluss Protectionist im Training, immerhin überzeugender Sieger im Bremer Derby-Trial. Am selben Tag musste Trainer Norbert Sauer auch noch den chancenreichen Außenseiter Orsello wegen einer Verletzung abmelden.
Die verbliebenen Kandidaten im Überblick

Bermuda Reef (Trainer Peter Schiergen/Jockey Lanfranco Dettori): Höchst edel gezogen (Mutter gewann das Derby, Vater einer der erfolgreichsten Deckhengste der Welt), aber noch sieglos und nach Form nur Außenseiter. Zuletzt machte er im Bremer Derby Trial noch etwas Boden, war aber dennoch chancenlos.

Empoli (Peter Schiergen/Eduardo Pedroza): Gut gesteigerter Hengst aus dem Schiergen-Quartier, beste Form Platz 2 in der Union, auch wenn er gegen Iwanhowe letztendlich ohne Möglichkeiten war. Viel Stehvermögen, vielleicht hat er noch weitere Reserven.

Erlkönig (Markus Klug/Daniele Porcu): Am Sonntag gewann Trainer Markus Klug mit einem großem Außenseiter den Idee Hansa-Preis und vielleicht kann ja Erlkönig Berlin Berlin folgen. Zweimal bekam der Schimmel auf weichem Boden in besserer Gesellschaft die Grenzen gezeigt, die letzte Form auf gut bis weichem Geläuf war besser. Dennoch wäre ein Derby-Erfolg eine Sensation.

Flamingo Star (Roland Dzubasz/Lennart Hammer-Hansen): Hatte den Sieg schon fast sicher im Münchener Bavarian Classic, doch dann kam Lucky Speed mit eben diesem. Halbbruder des sehr guten Feuerblitz. Vater war zwar ein Sprinter, mütterlicherseits aber viel Stamina vorhanden dank der berühmten Flamingo-Linie. Für mich ein durchaus chancenreicher Außenseiter zu einem sehr lukrativen Kurs.

Global Bang (Mario Hofer/Andrea Atzeni): Mit Abstand bestes deutsches Pferd im Mehl-Mülhens-Rennen, kam nach Startverlust von ganz hinten, eine famose Vorstellung. Das war über 1600 Meter, die Frage nach dem Stehvermögen ist noch unbeantwortet. Im letzten Jahr gewann Trainer Mario Hofer mit Pastorius, bei dem es vorher ähnliche Zweifel gab.

Ivanhowe (Wilhelm Giedt/Cristian Demuro): Es war ein wenig komisch in diesem Jahr mit Schlenderhan. Die ersten Pferde des Traditionsgestüts liefen erst im Mai, als die Saison schon längst im Gang war. Die wenigen Starter waren aber sofort in Top-Form und Iwanhowe setzte im Derbyjahrgang ein Zeichen: Lockerer Sieg beim Jahresdebüt und dann ein grandioser Erfolg in der Union. Dabei musste Jockey Adrie de Vries gar nicht viel machen, der Soldier Hollow-Sohn hatte noch einiges im Tank. Jockey de Vries ist verletzt, aber dennoch ist der Schlenderhaner ein würdiger Favorit.




So war es 1995: All my Dreams triumphiert mit Kevin Woodburn. Und dann warden weitere Erinnerungen wach an Pferde wie A Magicman oder Lecroix

Limario (Roland Dzubasz/Harry Bentley): Der Winterfavorit, lief aber in dieser Sasion in den ersten beiden Rennen recht schwach. Der zweite Platz hinter dem unglücklichen Protectionist liest sich da schon besser, aber auch da hatte er keine Siegchance. So recht traue ich seinem Stehvermögen nicht.

Lucky Speed (Peter Schiergen/Andrasch Starke): Großartige Leistung im Bavarian Classic, als er mit viel Speed noch zum Sieg rauschte. Was die Form auf schwerem Boden wert ist, ist etwas fraglich. Aber wie Lucky Speed beschleunigte, das sah schon nach Rennpferd aus. Sein Trainer Peter Schiergen bezeichnet ihn als bodenunabhängig, Stehvermögen über 2400 Meter sei ebenfalls vorhanden. Der Silvano-Sohn ist zudem die Wahl von Stalljockey Andrasch Starke, in Hamburg immer von Vorteil.

Nicolosio (Waldemar Hickst/William Buick): Ganz starke Form im Derby-Trial von Hannover, als er Probably, Noble Galileo und See The Rock quasi deklassierte. Diese Form macht den Hickst-Schützling zu einem der Mitfavoriten. Davor war der Hengst jeweils Zweiter in der französischen Provinz. An mangelndem Stehvermögen wird er nicht scheitern.

Noble Galileo (Mario Hofer/Frederic Spanu): Ein Sohn des großen Galileo, des wohl derzeit erfolgreichsten Deckhengstes der Welt. Aber die bisherigen Leistungen reichen nur für eine Überraschung.

Nordvulkan (Roland Dzubasz/Jozef Bojko): Immerhin schon siegreich in diesem Jahr, aber in diesem Feld nach allen Vorleistungen nur ein Feldfüller.

Probably (Rune Haugen/Kieren Fallon): Der Gast aus Norwegen, als zweijähriger noch in Irland trainiert von David Wachman und immerhin in Grupperennen platziert. Beim Jahresdebüt Zweiter hinter Nicolosio in Hannover, aber der Danehill Dancer-Nachkomme wäre nicht der erste skandinavische Gast, der zu hohen Odds einen Platz erreicht. Und so hoch steht Probably gar nicht im Wettmarkt.

Quienzieme Monarque (Jens Hirschberger/Mirco Demuro): Der große Unbekannte, lief in den USA, Formen sind schwer einzuschätzen. Der fünfte Platz in der Union war eine ordentliche Leistung, dennoch irgendwie schwer vorstellbar.

Samos (Waldemar Hickst/Alexander Pietsch): Der Doyen-Sohn galt schon immer als Pferd für bessere Aufgaben im Hickst-Stall. Zweimal in Frankreich am Start, einmal siegreich, einmal Zweiter auf der Top-Bahn in Longchamp hinter dem guten Superplex. Ging als 26:10-Favorit ins Bavarian Classic und enttäuschte dort als Sechster. Ob es nur der schwere Boden war? Beim Stehvermögen gibt es auch einige Fragezeichen.

Saratino (Mario Hofer/Frederic Tylicki): Nur Siebter im Großen Preis der Dortmunder Wirtschaft über 1750 Meter, zudem Stamina-Zweifel. Muss seine Leistungen schon deutlich übertreffen, um eine Chance zu haben.

Schulz (Markus Klug/Andreas Helfenbein): Der Kandidat mit dem markanten Namen, den man so herrlich dehnen kann, hat schon mehrfach bewiesen, dass er zur erweiterten Jahrgangsspitze gehört. Mag eher weichen Boden, Steigerung ist durchaus möglich, in meinen Augen ein Pferd mit Chancen.

See The Rock (Andreas Wöhler/Mickael Barzelona): In Sachen Derby waren es keine glücklichen Wochen für den Wöhler-Stall. Übrig blieb nur See The Rock. Das ist zwar ein ordentliches Pferd, aber andere Kandidaten bieten deutlich mehr.

Tres Blue (Henri Pantall/Fabrice Veron): Es ist schon phänomenal, wie die Pferde von Henri Pantall in Deutschland laufen. Als wenn sie hier einen Extra-Gang finden. Zuletzt war das im Mehl-Mülhens-Rennen zu sehen, als sein Pferd Peace at Last als krasser Außenseiter triumphierte. Tres Blue ist ein ähnlicher Fall, die Formen sind solide, reichen aber nicht ganz aus. Immerhin hat er schon über 2400 Meter in einem Listenrennen gewonnen. Im letzten Jahr versuchte sich der Rail Link-Sohn erfolglos im Winterfavoriten.

Vif Monsieur (Jens Hirschberger/Koen Clijmans): War schon ein sehr guter Zweijähriger und siegte dann als Außenseiter im Frankfurter Frühjahrs-Preis. Danach chancenlos in München und wird sich auch in Hamburg deutlich steigern müssen.

Urteil
Iwanhowe ist ein würdiger Favorit, aber Favoriten habe ich in den letzten Jahren genug im Derby gespielt. Wahrscheinlich wird der Boden gut sein, Lucky Speed wird das egal sein, denn er kann jedes Geläuf und ist mein Tipp mit Andrasch Starke. Ansonsten gibt es noch eine Wette auf Tres Blue, weil Trainer Pantall seine Pferde in Deutschland immer in Top-Form präsentiert.



Montag, 1. Juli 2013
Viagogo macht viele Fans wütend
Es ist ja nicht so, dass es an diesem Wochenende nur negative Schlagzeilen über den FC Schalke 04 gab. Die Bild ließ dafür sogar ihren Chefredakteur (der früher über den FC Schalke für das Boulevardblatt geschrieben hatte) in die Tastatur greifen. „Schalke holt seinen toten Meisterstürmer nach Hause“, titelte das Boulevardblatt am Sonntag. Es ging um Adolf Urban, einer der Idole der goldenen Schalker Epoche in den 30er und 40er Jahren und im zweiten Weltkrieg in Russland gefallen. Für diese rührende Geschichte war die Jahreshauptversammlung der Bild am Sonntag print hingegen nur eine relativ kleine Meldung wert.
Ja, es war eine turbulente Versammlung in der Arena, die an alte, längst vergessene Skandaltage erinnerte. Die Kooperation des Vereins mit der umstrittenen Ticketbörse Viagogo erzürnte viele Fans heftig.
„Wirtschaftlich ist es für uns ein lukrativer und sinnvoller Sponsoringvertrag, für den im Übrigen der Vorstand in der persönlichen Haftung und Verantwortung steht. Mal eben auf 3,6 Millionen Euro zu verzichten – so dicke hat es der FC Schalke 04 auch nicht“, rechtfertigte Marketing-Vorstand Alexander Jobst die Kooperation. Zumal es feste Regeln für die Ticketbörse gebe. Keine Karte dürfe mit mehr als 100 Prozent Aufpreis verkauft werden.
Das kann die Gegner nicht besänftigen. „Mir bricht da das blau-weiße Herz auseinander. Da gehen 10 mal 300 Karten an einen Schwarzmarkthändler, statt lieber 10 mal 300 Karten für Kumpel und Malocher zur Verfügung zu stellen, die sich das Fußball-Event Schalke 04 nicht leisten können“, erklärte Schalke-Fan Stefan Barta.

Immer mehr sagen Nein
Der Widerstand bündelt sich in der Initiative „viaNogo“. „Der Deal mit „viagogo“ stinkt einer immer größer werdenden Anzahl von Fans ganz massiv. Nehmen wir als Beispiel den FC Schalke 04. Ein Club, der seinen Mythos, seine Tradition und seine soziale Ausrichtung wie eine Monstranz vor sich herträgt. Was er aber momentan tut, widerspricht all diesen Ideen, die erst jüngst im sogenannten „Leitbild“ des Clubs fixiert wurden“, schreiben die Gegner. Durch die hohen Ticketpreise werden viele Leute ausgegrenzt, der Verein profitiere durch die Kooperation letztendlich vom Schwarzmarkt.
Recht haben sie, die Fans. Nicht alles ist in einem hochsensiblen Gebilde wie einem Traditionsverein vermarktbar. Und wenn ich als Vorstand eines Vereines, der sich permanent auf seine Wurzeln als Arbeiterverein beruft, nicht merke, dass ich mit dieser Partnerschaft einem Großteil der Fans auf die Füße trete, dann habe ich die Seele des Klubs nicht verstanden. Oder ich möchte andere Zuschauer – etwa das sogenannte Eventpublikum, das aber beim nächsten „guten Ding“ weiterzieht.
Bei Schalke nennt viagogo bislang noch keine Preise, für den Erzrivalen Dortmund, dessen Stadion auch fast immer ausverkauft ist, gibt es schon eine Preisliste für die neue Spielzeit. Das Preisniveau ist heftig.

Nachtrag 9.7. 2013
Der FC Schalke 04 hat den Vertrag mit Viagogo fristlos gekündigt.