Da Racing UK mal wieder rumzickt und meint, dass es ein Verstoß gegen das Urheberrecht sei, wenn ich das Video der Betfair Chase hier reinstelle, setze ich einfach mal nur den Link auf die youtube-Seite hier hin. Als wenn das ein großer Unterschied wäre....
Ach, die Engländer und ihre Pferde. Das Schöne am Hindernissport sind doch Bilder wie diese:
Kauto Star, eines der herausragenden Pferde im englischen National Hunt-Sport, feierte am Samstag in der Betfair Chase in Haydock ein
bemerkenswertes Comeback und zeigte im zarten Alter von 11 Jahren noch einmal der jungen Brigade, was er sprungtechnisch so alles drauf hat.
Es war eine Meisterleistung – und entsprechend feierte ihn die begeisterte Masse. Schon vort dem Rennen gab es im Führring Applaus. Trainer Paul Nicholls sprach hinterher vom „schönsten Tag in seinem Leben“, zumal auch noch
Master Minded das
wichtigste Rennen des Tages in Ascot gewann.
Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang. Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.
Ein unerträglicher Zustand! Ob jemand schwul ist, oder rund, oder grün, das darf keine Rolle spielen. Wir alle sollten ein bisschen besser aufpassen – auf unsere Worte, unser Denken, unsere Taten: Die Freiheit jedes Einzelnen ist immer auch die eigene Freiheit.
Wir schreiben in unseren Blogs über Sport, und unsere Haltung ist eindeutig:
Wir sind gegen Homophobie. Auch im Fußball.
Weitere Infos

Noch ist Länderspielpause und da ist es mal an der Zeit, sich mit den wesentlichen Dingen des Fußball-Lebens zu beschäftigen. Zum Beispiel mit der Frage „Wer sitzt wo“ im Mannschaftsbus von Borussia Dortmund. Die Dortmunder Tageszeitung
Ruhr-Nachrichten brachte vor kurzem eine Übersicht – und da Erfolge nicht nur auf dem grünen Rasen erspielt werden, sondern auch im Umfeld, haben diese Aspekte durchaus eine gewisse Wertigkeit. Herrscht zum Beispiel im Bus Missstimmung, weil Leute nebeneinander sitzen, die sich überhaupt nicht abkönnen, schmälert dies selbstverständlich die Leistung. Nun aber genug der Vorrede – wer bis hierhin diesem Text gefolgt ist, den interessiert natürlich, welche Spieler und Betreuer nun nebeneinander sitzen und was denn nun bedeutet.
Da wo früher im Schulbus immer die Streber gesessen haben, sitzen beim BVB Trainer und Offizielle. Vorne hockt Trainer Jürgen Klopp neben Manager Michael Zorc, dahinter Assistenztrainer, medizinisches Personal – alles nicht überraschend.
Sitzordnung
Kommen wir zu den Spielerpärchen, die den hinteren Teil des Busses bevölkern.
• Jakub Blaszczykowski und Lukasz Piszczek
• Ivan Perisic und Ilkay Gündogan
• Kevin Großkreutz und Shinji Kagawa
• Felipe Santana und Robert Lewandowski
• Mohamed Zidan und Sebastian Kehl
• Roman Weidenfeller und Mitch Langerak
• Lucas Barrios und Antonio da Silva
• Sven Bender und Mats Hummels
• Mario Götze und Patrick Owomoyela
• Moritz Leitner und Marcel Schmelzer
• Chris Löwe und Neven Subotic
Es gab ein paar Kombinationen, die man so erwartet hätte: Die beiden Polen Kuba und Piszczek zum Beispiel, die Neuen Perisic und Gündogan etwa oder Sven Bender und Mats Hummels. Dann gibt es ein paar leichte Überraschungen: Etwa, dass Roman Weidenfeller neben seinem Konkurrenten Mitch Langerak Platz nimmt. Eine Kombination, die mit Jens Lehmann unvorstellbar gewesen wäre, zeigt aber die klare Hierarchie der BVB-Torhüter.
Meine Lieblingskombination ist allerdings die von Kevin Großkreutz und Shinji Kagawa. Keine Ahnung, wie die sich verständigen, aber der Japaner Kagawa bekommt Eving live, Ruhrgebiet und Liebe zum BVB quasi eingeflüstert vom Ur-Dortmunder. Und wenn Shinji irgendwann nach einer erfolgreichen Karriere nach Fernost zurückkehrt, kennt er
diesen Song bestimmt. Und ist Ehrenmitglied bei
Phönix Eving.
Interessant ist auch, wer die letzte Reihe und die Sitze da vor belegt. Leider ist nur das in der Printausgabe der RN gut zu erkennen. Fakt ist aber: Da saßen früher immer die „Rowdys“, die das große Wort führen, heimlich rauchten und Alkohol tranken. Nun bestehen diese Gefahren natürlich bei Leistungssportlern nicht, aber in der letzten Reihe sitzen Schmelzer, Subotic und erstaunlicherweise die Nachwuchskräfte Löwe und Leitner. Die Reihen davor bilden Hummels und Bender sowie Owomoyela und Götze. Hoffentlich beschallt „Owo“ Götze nicht mit Helen Fischer…