Freitag, 14. Dezember 2012
Zwei harte Nüsse für Grandouet
Es ist das Comeback in dem Rennen, das er im Dezember 2011 bei seinem letzten Start gewonnen hat: Grandouet, einer unserer Top 6-Kandidaten, läuft am Samstag in der Stan James.com International Hurdle in Cheltenham (16:05).
„Er hat viel gearbeitet und wird sicherlich bereit sein, aber wenn er heute nicht gewinnt, wird das nicht das Ende der Welt sein”, meint sein Trainer Nicky Henderson. Auf gut bis weichem Boden hat der Al Namix-Sohn bereits gewonnen, der eventuell schwere Boden ist allerdings Neuland.
Favorit des Rennens dürfte Zarkandar sein, der auch von den Gewichten günstiger gegenüber seinen Rivalen steht. Der Wallach gewann 2011 die Triumph Hurdle während des Cheltenham Festivals und überzeugte bei seinem ersten Saisonstart in Wincanton. Und dann wäre da noch Rock on Ruby, Sieger in der Champion Hurdle 2012. Zwei gute Gegner also für unser Pferd, die restlichen vier Starter sind hingegen krasse Außenseiter.



Mittwoch, 12. Dezember 2012
Die Positiv-Zitrone 2012
Manchmal waren sie nur schwer zu finden, aber es gab sie: die positiven Geschichten im deutschen Rennsport. nurpferdeundfussball unterstützt auch diese Initiative von Jürgen Langrock, die beste Leistung im deutschen Turf zu honorieren. Vorschläge also bitte in den entsprechenden Foren bei Facebook (Galopperforum, Turf-Treff, Vollblut) posten oder per E-Mail an positiv@galopp-notizen.de schicken. Einsendeschluss ist der 23.12, 23:59 Uhr.



Die graue Zitrone 2012
Machen wir uns nichts vor: 2012 war ein Jahr, in dem der deutsche Turf für eine ganz Menge negative Schlagzeilen sorgte. Manches davon war etwas unglücklich, anderes hingegen wie etwa die Posse um den Derby-Standort Hamburg reichlich peinlich und dilettantisch. nurpferdeundfussball unterstützt die Initiative von Jürgen Langrock, erstmals die Graue Zitrone für die schlechteste Leistung im deutschen Turf zu verleihen. Vorschläge also bitte in den entsprechenden Foren bei Facebook (Galopperforum, Turf-Treff, Vollblut) posten oder per E-Mail an nominierung@galopp-notizen.de schicken. Einsendeschluss ist der 23.12, 23:59. Der Beste möge gewinnen.



Montag, 10. Dezember 2012
Schiri Stark und der BVB
Verschwörungstheorien machten am Samstag auf der Südtribüne im Dortmunder Signal Iduna Park die Runde. Quintessenz: Der Schiedsrichter aus Niederbayern unterstütze den Fußballverein aus Oberbayern, pfeife bewusst gegen den BVB und bekomme dafür natürlich eine ordentliche Summe vom FC Bayern München.
Diese Theorien sind natürlich hanebüchen, aber Freunde werden Borussia Dortmund und Schiedsrichter Wolfgang Stark in diesem Leben nicht mehr. Stark stand auch am Samstag beim Bundesligaspiel zwischen dem BVB und dem VfL Wolfsburg im Blickpunkt. Seine Fehlentscheidungen vor dem 1:1 der Wolfsburger, die in der roten Karte für Marcel Schmelzer gipfelten, drehten das Spiel zugunsten der Niedersachsen – 3:2 siegte Wolfsburg und die wenigen Gästefans dürften ihren Augen nicht getraut haben. Immerhin gab er nach Spielschluss seine Fehlentscheidungen zu.

Videobeweis
Stark dürfte inzwischen bei den Verantwortlichen des BVB ein rotes Tuch sein. Das Fachblatt kicker listete heute fünf Fälle auf, in denen der Schiedsrichter aus Ergolding die Dortmunder benachteiligte.
Ich bin immer wieder entsetzt, wie hoch bei solchen Entscheidungen das Potenzial an Aggressionen gegen den Unparteischen und sein Team ist. Wenn Stark nicht geschützt worden wäre, hätte er das Stadion nicht unversehrt verlassen. Das ist einer zivilisierten Gesellschaft unwürdig – wer sich also über Gewalt im Amateurfußball gegen die Schiedsrichter wundert, der sollte mal seine eigenen Schimpfkanonaden über den Schiri unter die Lupe nehmen.
Die Verantwortlichen könnten viele Emotionen aus dem Spiel nehmen, wenn sie ähnlich wie im Eishockey endlich den Videobeweis zulassen würden. Auch wenn man dann als Fan nicht mehr über angeblich „verschobene“ Spiele schwadronieren könnte.